Hedgefonds sind eine heikle Anlageform. Wenn man sein Geld
sicher bzw. unkompliziert anlegen möchte, rät die Arbeiterkammer Hedgefonds im TestIm Zuge des AK Mystery Shopping Tests wurden 5 Hedgefonds
von 7 verschiedenen Anbietern unter Lupe genommen. Darunter befanden sich die Wiener
Hedgefonds-Anbieter C-Quadrat, Erste Bank, Raiffeisen, Superfund sowie Volksbank. Mangelnde Transparenz führt zu Unklarheit„Konsumenten verstehen oft nicht wirklich, was sie da gekauft haben, geschweige denn, sie können das Risiko überblicken“, kommentierte Christian Pranter, AK Konsumentenschützer. Der Grund dafür liegt einerseits an der Komplexität der Hedgefonds, aber auch andrerseits an der mangelnden Transparenz des Produkts. Es ist schwer ermittelbar, wie das Geld genau veranlagt wird. Konkrete Tätigkeiten oder Geschäfte, die im Hintergrund abgewickelt werden, erachtet man nicht als erwähnenswert. Dadurch fehlen die genauen Einblicke in die Transaktionen des Fonds und bringt Unklarheit mit sich. Vor allem wird zu wenig auf Veranlagungsrichtlinien oder auf Risiken eingegangen, kritisiert die AK. Der notwendige Erklärungsbedarf ist nicht gegeben. Der explizite und eindringliche Hinweis zum möglichen Teil- oder Totalverlust des eingesetzten Kapitals fehlt. Fazit: Hedgefonds sind nichts für KleinanlegerWie aus dem AK-Test deutlich hervorgeht, sind Hedgefonds
keine empfehlenswerte Anlageform für unerfahrene Klein- oder Privatanleger. Wenn
das ausreichende Verständnis bzw. Wissen über diese Produkte nicht vorhanden
ist, kann es schnell zu falschen Handlungen oder Entscheidungen führen. Dies
löst meist teure oder existenzbedrohende Folgen aus. -- Quelle: AK Mystery Shopping Test |
