Das Sparbuch in eines der ältesten bzw. beliebtesten
Sparformen. Hauptgrund dafür ist, dass man durch eine einfache Handhabung sein Geld umkompliziert sparen kann. Grundsätzlich
wird zwischen zwei Sparbuchformen unterschieden:
1. Losungssparbuch
Sobald Einzahlungen unter € 15.000,- getätigt werden, wird
ein so genanntes Losungssparbuch eröffnet.
Wie der Name schon sagt, handelt es
sich hier um ein Sparbuch, das mittels eines Losungswortes gesichert ist.
Dh.
Behebungen können nur dann vollzogen werden, wenn sowohl das Sparbuch vorgelegt
wird als auch
das Losungswort genannt werden kann.
2. Namenssparbuch
Erst bei Einzahlungen über € 15.000,- ist ein Namenssparbuch
verpflichtend. Beim Sparen von geringeren Beträgen
kann es freiwillig eröffnet
werden, ist aber nicht erforderlich. Behebungen
von einem Namenssparbuch sind
nur gegen Vorlage des Ausweises sowie gegen
Unterschrift des Sparbuch-Inhabers möglich - wie es auch bei einem klassischen
Konto üblich ist. Das Namenssparbuch kann nach dem Namen des Inhabers, einer
beliebigen Bezeichnung oder nach einer Nummer benennt werden. Auszahlungen sind nur gegen Vorlage des Sparbuches, eines
Ausweises und einer Unterschrift des Inhabers möglich.
Was benötigt man bei einer Eröffnung eines Sparbuches?
Um ein Sparbuch eröffnen zu können, benötigt man lediglich
einen Lichtbildausweis. Anschließend erhält man eine Art Urkunde: das Sparbuch. Kann bei einem Sparbuch jederzeit Geld abgehoben werden?
Bei einem Sparbuch kann man prinzipiell nur während den Öffnungszeiten in einer Filiale an der Kasse Geld abheben. Wann bzw. ob es möglich
ist, kommt ganz auf den jeweiligen Anbieter mit seinen vereinbarten Konditionen
an. Grundsätzlich kann man bei einem gebundenen sowie bei einem täglich
fälligen Sparbuch Geld beheben. Aber natürlich bekommt man bei einem Sparbuch,
das mit einer bestimmten Laufzeit gebunden wird, mehr Zinsen - vorausgesetzt
man hält diese Laufzeit ein. Wenn vorzeitig das gesparte Kapital behoben wird,
werden weniger Zinsen vergeben. Überdies kann es dazu kommen, dass Vorschusszinsen (=Strafzinsen) abgezogen werden. Wenn allerdings nur Teilbeträge behoben werden,
dann wird dieser Betrag niedriger verzinst; ein Restbetrag am Sparbuch bleibt
jedoch zu den hohen Zinsen liegen. Fazit: Wenn man eine tägliche Verfügbarkeit bevorzugt, ist das Sparkonto geeigneter dafür. Wie lange ist ein Sparbuch gebunden?
Die Laufzeit variiert je nach Bank plus deren Konditionen. Generell beträgt eine Mindestlaufzeit 4 bis 6 Monaten. Es gibt aber auch Vermögens-
bzw. Kapitalsparbücher, bei denen eine Laufzeit von mehreren Jahren vorgesehen ist. Wie oft muss auf ein Sparbuch eingezahlt werden?
Wann oder wie hoch Einzahlungen auf das Sparbuch getätigt werden, bleibt jedem selbst überlassen. Sie können täglich, monatlich, jährlich oder als Einmalerlag erfolgen. Überdies kann
selbst entschieden werden, in welchen Zahlungsabständen man sein Geld sparen möchte, dh. in regelmäßigen oder
unregelmäßigen Abständen.
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veröffentlicht am 19.07.2011 von Money Info
veröffentlicht am 05.07.2011 von Money Info
veröffentlicht am 04.05.2011 von Money Info
veröffentlicht am 04.05.2011 von Money Info
veröffentlicht am 04.05.2011 von Money Info
veröffentlicht am 10.03.2011 von Money Info
Ein
gutes Tagesgeldkonto muss mehrere Bedingungen erfüllen. So sollte es in erster
Linie kostenlos sein, damit der Zinsgewinn nicht durch eventuell anfallende
Gebühren geschmälert wird. Anleger sollten bei der Auswahl eines
Tagesgeldkontos darauf achten, dass weder für die Eröffnung des Kontos noch für
die Kontoführung Gebühren anfallen. Wer ein Tagesgeld Konto online eröffnen
möchte, hat im Internet viele Möglichkeiten. Tagesgeldangebote im Internet gibt
es sowohl von Filial- als auch von Direktbanken. So kann jeder ein Tagesgeld
Konto online beantragen ohne eine Filiale vor Ort aufsuchen zu müssen.
Online-Tagesgeldkonten gelten aus diesem Grund als besonders zeitsparend. Wer
sich über aktuelle Finanzthemen
regelmäßig informieren möchte, der kann sich ein Financial Times Abo bestellen.
So sind Anleger immer mit den neuesten Informationen ausgestattet, um selber
entscheiden zu können, welches Tagesgeld Konto online genutzt werden soll.
Gute Tagesgelder sollten allerdings auch eine gute Verzinsung bieten. Die
einzelnen Tagesgeldangebote unterscheiden sich oft erheblich hinsichtlich der
Zinsen. Anleger sollten daher zu dem Tagesgeldkonto greifen, das die beste
Verzinsung bietet. Bei einer großen Anlagesumme machen bereits wenige
Prozentpunkte einen großen Geldbetrag aus. Beachtet werden muss allerdings,
dass Tagesgelder variabel verzinst werden. Das heißt, dass die jeweilige Bank
die Verzinsung variabel gestalten und jederzeit der vorherrschenden
Marktsituation anpassen kann. Viele Bankkunden nutzen diesen Umstand jedoch für
sich und wechseln bei Zinsänderungen zu einem besseren Angebot. Dieses Vorgehen
nennt sich auch Tagesgeldhopping. Da ein Tagesgeldkonto nicht an Laufzeiten
oder Kündigungsfristen gebunden ist, ist ein Anbieterwechsel jederzeit möglich.
Wichtige Kriterien eines guten Tagesgeldkontos sind demnach die Verzinsung und
eine möglichst kostenlose Kontoführung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die
Sicherheit. Ein Tagesgeld online zu eröffnen heißt nicht, dass man als Anleger
auf Sicherheit verzichten muss. Auch für Online-Konten gilt die gesetzliche
Einlagensicherung, die Kundeneinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro
innerhalb Deutschlands und der EU absichert. Viele deutsche Banken betreiben
zusätzlich freiwillige Einlagensicherungsfonds. Wer über Gesetzesänderungen, die
den Geldmarkt betreffen, informiert werden möchte, der kann auch ein Financial
Times Abo bestellen. Ein Financial Times Abo ist für alle empfehlenswert, die
sich an den Geschehnissen auf dem Wirtschaftsmarkt orientieren möchten. |
veröffentlicht um 17.02.2011 10:19 von Money Info
Der entscheidende Punkt
für die beste Geldanlage ist, dass Sie Ihr angelegtes Geld irgendwann wieder
zurückbekommen. Auch wenn sich dieser Hinweis lächerlich anhört, er sollte die
Grundlage sein, nach der Sie jedes Angebot prüfen müssen. Jedes Jahr geht viel
Geld verloren, aber hauptsächlich nur deshalb, weil Anleger einfachste
Grundsätze nicht berücksichtigen und ihr Geld jedem anvertrauen, der einen
Nadelstreifenanzug trägt und schnelle und teils utopische Gewinne verspricht.
Die so genannte beste Geldanlage
müssen Sie sich erarbeiten. Wichtig ist, sich selbst über die eigene
Risikobereitschaft klar zu werden. Sie bestimmt die Auswahl.
Mit der richtigen privaten Geldanlage können Sie viel Geld verdienen. Die beste
Geldanlage als solche gibt es kaum. Es kommt immer auf Ihre individuelle
Situation an, also darauf, wie viel Geld Sie wie lange entbehren können und
welches Risiko Sie einzugehen bereit sind.
Vergessen Sie zunächst jedes Angebot, das Ihnen ein unbekannter Anrufer, der
sich oft auf die Empfehlung irgendeiner Person beruft, am Telefon versucht
schmackhaft zu machen. Werbeanrufe dieser Art sind ohnehin gesetzlich verboten.
Vergessen Sie von vornherein Angebote, bei denen Zinsen höher als etwa fünfzehn
Prozent prophezeit werden. Diese Geldanlagen gibt es wohl auch, aber Sie sind
meist nur Insidern zugänglich. Normalerweise dürfte kaum ein Grund bestehen,
Ihnen solch ein Angebot aus heiterem Himmel zu unterbreiten. Solche Kreise
bleiben eher unter sich. Bei Angeboten mit hohen Zinsen steht oft ein
Schneeballsystem im Hintergrund. Der Anbieter finanziert anfänglich hohe
Zinserträge mit den Anlagegeldern anderer Anleger. Kann er keine neuen Anleger
mehr gewinnen, kippt das System. Steuerlich werden Sie dann noch zusätzlich bestraft,
indem Sie Ihre Scheingewinne auch noch versteuern dürfen.
Wenn Ihnen Prospektmaterial und Broschüren vorliegen, lesen Sie auch möglichst
alles durch. Weniger positive Informationen und Risikohinweise sind oft
versteckt. Bewahren Sie alle Unterlagen unbedingt für später auf. Lassen Sie
sich Liquiditätsrechnungen und Bilanzen erklären, fragen Sie Ihren
Steuerberater. Seien Sie vorsichtig bei Immobilien. Wenn Sie die beste
Geldanlage für sich suchen, sind Sie zwar auf der richtigen Spur. Akzeptieren Sie
keine Angebote mit Liquiditätszuschüssen, da Sie diese mit dem Kaufpreis selber
bezahlen und bei einer Bankfinanzierung die Bank betrügen. Bei Immobilien
müssen Lage, Bauzustand, Mieter und dessen Bonität stimmen. Der steuerliche
Vorteil allein kann nie entscheidend sein, er ist nur ein Aspekt von mehreren.
Die beste Geldanlage finden Sie, wenn Sie einige Anlagemöglichkeiten kennen
gelernt und miteinander verglichen haben. Jede Entscheidung ist letztlich
relativ. Wesentlich ist, das sie vertretbar ist, Ihnen Rendite erarbeitet und
das Kapital erhält. |
veröffentlicht um 11.06.2010 12:40 von Money Info
Heute endet die
dreitätige Konferenz des Weltbankenverbandes Institute of International Finance
(IIF). Das IIF hat seinen Sitz in Washington und vertritt 400 Banken in mehr
als 70 Staaten. Präsident des IFF ist Deutsche-Bank-Chef Josef Ackerman. Das
Treffen behandelte unter anderem Themen, die die Finanzkrise und die Euro-Krise
betrafen.
Treffen der internationalen einflussreichsten BankenSeit Mittwoch
kamen für dieses Treffen die wichtigsten Vorgesetzen der internationalen
Großbanken wie der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Jean-Claude
Trichet sowie die Ministerpräsidenten von Griechenland und Ungarn,
Giorgos Papandreou und Viktor Orban in der Wiener Hofburg zusammen. Die österreichische Vertretung übernahmen
die Chefs der Erste Group Andreas Treichl und der RZB Walter Rothensteiner.
Tagesabläufe der Konferenz
Die Konferenz
wurde Mittwoch mit zwei Diskussionsveranstaltungen über das Thema Finanzkrise
und ihre globale Bewältigung eröffnet. Am Donnerstag stand die Integration der
europäischen Finanzmärkte und Europas Rolle in der Weltwirtschaft im
Mittelpunkt. Am Abend leitete Bundespräsident Heinz Fischer das Gala-Dinner in
der Spanischen Hofreitschule ein. Heute, am letzten Konferenztag, werden
Modelle zur Reform und somit zur Regulierung der Finanzmärkte vorgestellt und
zukünftige Systemrisiken eruiert, wobei Finanzminister Josef Pröll eine Rede an
die Teilnehmer hält.
Pläne für die ZukunftDie Vorschläge der österreichischen Regierung einer Transaktionssteuer wurden vom Weltbankenverband - wie erwartet - abgelehnt. Ebenso ist das IIF gegen eine sofortige Einführung des Basel III. Basel III steht für die Eigenkapitalvorschriften, die eine Erhöhung des Eigenkapitals der Banken vorschreibt. Doch diese Vorschrift würde im G3-Gebiet (US, Japan und Eurozone) im Jahr 2015 eine Verminderung des BIP um 3 Prozentpunkte bedeuten. Dies hätte zur Folge, dass 9,7 Millionen Jobs weniger benötigt werden. Trotz allem steht bereits fest, dass bis Ende 2010 der Basel-Entwurf umgesetzt werden muss. Bis Ende dieses Jahres können noch Vorschläge zur Änderungen angenommen werden.
-- Quellen:
http://derstandard.at/1276043417841/Finanzkrise-Top-Banker-aus-aller-Welt-konferieren-in-Wien
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/572797/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/boerse/index.do
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veröffentlicht um 08.04.2010 08:19 von B R
Laut Studie sparten die Österreicher letztes Jahr zur Zeit der Wirtschaftskrise weniger. Durchschnittlich wurden 11% des gesamten Einkommens auf die Seite gelegt. Immerhin macht dies einen Unterschied von einem 1% im Vergleich zum Vorjahr 2008. In Deutschland sieht die Situation nicht anders aus, denn durchschnittlich sparen die Deutschen 11,3% ihres Einkommens. Trotz des leichten Rückganges der Spareinlagen, liegt Österreich noch immer weit vorne im internationalen Vergleich. Denn der EU-Durchschnitt der Sparquote beträgt 5,5%.
Einkommenshöhe stagnierte, niedrigere
Sparquote
Im Jahr 2009 blieben die Einkommen stabil. Grund dafür war
der leichte Zuwachs von 1,5% bei den Arbeitnehmern und der Rückgang von 1,7%
bei den Einkommen der Selbstständigen. Diese Zahlen zeigen einen abrupten Wandel
im Vergleich zu den Jahren davor. Denn da betrug der Zuwachs beider Einkommen
zwischen 4% und 5%. Zudem stiegen im Jahr der Wirtschaftkrise die Preise der
Konsumgüter.
Allerdings zeigte sich im Jahr der Wirtschaftskrise nicht nur weniger Lust zum Sparen, sondern auch mehr Vertrauen in sichere Spar- und Anlageformen. Lesen Sie mehr über den Trend der Sparbücher im Jahr 2009.
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veröffentlicht um 19.03.2010 14:04 von B R
[
aktualisiert 14.02.2011 11:41 von Money Info
]
In den letzten Jahren befanden sich die Sparvorlieben der
Österreicher ständig im Wandel. Immer mehr Möglichkeiten kamen durch die
Online-Banken hinzu und die Österreicher standen vor immer mehr Angeboten. Doch
eine finanziell unsichere Lage beweist, dass doch die altbewährten Sparformen
die vertrauensvollsten sind. Denn wenn man einen Blick zurück ins Jahr 2009
wirft, wo die Wirtschaftskrise ihre ersten Anfänge zeigte, lassen sich
Tendenzen bei dem Sparverhalten erkennen.
Sparbuch: sicher und risikofrei!
Sicherheit geht vor! - Nach diesem Motto handelten viele
Österreicher. Laut der kürzlich veröffentlichen Studie des
Marktforschungsinstituts Gfk Austria, liegt das Sparbuch an erster Stelle der
interessantesten Anlageformen. 52% der Österreicher stimmten für das Sparbuch. Im
Jahr 2000 hingegen waren es lediglich 15%, die das Sparbuch als Geldanlage interessant
fanden. Somit hat sich die Beliebtheit des Sparbuches fast um das Vierfache
vergrößert. An zweiter Stelle folgt der Bausparer mit 45%. Trotz des
Interesses der Österreicher, lässt sich dennoch ein leichter Nachlass der
Beliebtheit erfassen. Im Jahr 2000 waren es immerhin noch 53% und 2002 sogar
58%.
Sparbücher statt Wertpapier
Seit dem Jahr 2007 verzeichnet Gfk Austria einen markanten
Rückgang des Interesses der Österreicher an Wertpapieren. Die Investmentfonds
und Aktien lagen im Jahr 2000 knapp unter 30%. Doch innerhalb der letzten Jahre
konnte man deutliche Schwankungen erkennen. Endresultat war, dass nur 7% der
Österreicher Aktien und Investmentfonds interessant fanden.
Über die Studie
Das Marktforschungsinstitut Gfk Austria hat jährlich 20.000 Österreicher,
ab dem 15. Lebensjahr, befragt. Die Ergebnisse befassen sich lediglich mit dem
Interesse der Befragten und sind unabhängig von der tatsächlichen Nutzung der
Geldanlagen.
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