Seit der Finanzkrise sind viele Verbraucher in Sachen Geldanlage vorsichtiger geworden. Sie entscheiden sich überwiegend für Kapitalanlagen, die mit hoher Sicherheit einhergehen. Noch vor wenigen Jahren gestaltete sich das Bild anders. Vor Eskalation der Finanzkrise wurde vor allem auf Anlagen mit hohen Renditechancen zurückgegriffen. Heute erleben klassische Geldanlagen eine Renaissance. Allen voran müssen dabei Tagesgeld, Festgeld, Sparbuch und Sparbriefe genannt werden. Sie alle können nicht mit allzu hohen Renditechancen aufwarten, bieten dem Anleger aber sehr viel Sicherheit. Doch auch das Depotkonto kann wieder an Boden gewinnen. Es wird von immer mehr Banken als Möglichkeit der Geldanlage angeboten, geht letztlich aber auch mit einigen Besonderheiten einher. Ein Depotkonto ist in der Regel immer an Wertpapiere gebunden. Diese können von dem Anleger gekauft oder auch verkauft werden. Wertpapiere unterliegen Schwankungen, da sie immer an die Entwicklungen auf den internationalen Finanzmärkten gebunden sind. Dadurch kann es auch mit Blick auf die Rendite zu Unterschieden kommen. Wertpapiere müssen nicht zwingend mit Gewinnen für den Anleger einhergehen. Wird zu lange mit dem Verkauf gewartet oder spekuliert der Anleger auf eine positivere Entwicklung, können sie auch Verluste einfahren. Das Festgeldkonto gestaltet sich in diesem Punkt anders. Der Zinssatz, der von dem Banken bei dem Festgeldkonto gewährt wird, ist für die gesamte Laufzeit garantiert. Demnach kommt es bei dem Festgeldkonto für den Anleger nicht zu Schwankungen bei den Anlagezinsen. Bereits bei der Eröffnung des Kontos kann genau durchgerechnet werden, wie hoch der Ertrag schließlich sein wird. Depotkonto Anbieter bieten ihren Kunden zwar ebenso eine hohe Sicherheit, können aber mit Blick auf die Renditeentwicklung vor allem bei langen Zeiträumen keine Garantien geben. Zudem ist das Festgeld so gestrickt, dass es auch unerfahrene Anleger verstehen. Das Geld wird bei dieser Anlage nach der Eröffnung des Kontos auf diese überwiesen. Während der vereinbarten Laufzeit wird es dort angelegt. Nach Laufzeitende kann der Anleger auf sein Geld zurückgreifen. Je nach Anbieter kann es bei dem Festgeldkonto zu Unterschieden kommen. Diese zeigen sich aber nicht nur bei den Zinssätzen, sondern auch bei der Gutschrift der Zinsen. Bei vielen Anbietern werden die Zinsen erst zum Ende der Laufzeit gutgeschrieben. Bei anderen erfolgt die Zinsausschüttung jährlich. |
