In den letzten Jahren befanden sich die Sparvorlieben der Österreicher ständig im Wandel. Immer mehr Möglichkeiten kamen durch die Online-Banken hinzu und die Österreicher standen vor immer mehr Angeboten. Doch eine finanziell unsichere Lage beweist, dass doch die altbewährten Sparformen die vertrauensvollsten sind. Denn wenn man einen Blick zurück ins Jahr 2009 wirft, wo die Wirtschaftskrise ihre ersten Anfänge zeigte, lassen sich Tendenzen bei dem Sparverhalten erkennen.
Sparbuch: sicher und risikofrei!
Sicherheit geht vor! - Nach diesem Motto handelten viele
Österreicher. Laut der kürzlich veröffentlichen Studie des
Marktforschungsinstituts Gfk Austria, liegt das Sparbuch an erster Stelle der
interessantesten Anlageformen. 52% der Österreicher stimmten für das Sparbuch. Im
Jahr 2000 hingegen waren es lediglich 15%, die das Sparbuch als Geldanlage interessant
fanden. Somit hat sich die Beliebtheit des Sparbuches fast um das Vierfache
vergrößert.
Sparbücher statt WertpapierSeit dem Jahr 2007 verzeichnet Gfk Austria einen markanten Rückgang des Interesses der Österreicher an Wertpapieren. Die Investmentfonds und Aktien lagen im Jahr 2000 knapp unter 30%. Doch innerhalb der letzten Jahre konnte man deutliche Schwankungen erkennen. Endresultat war, dass nur 7% der Österreicher Aktien und Investmentfonds interessant fanden.
Über die StudieDas Marktforschungsinstitut Gfk Austria hat jährlich 20.000 Österreicher, ab dem 15. Lebensjahr, befragt. Die Ergebnisse befassen sich lediglich mit dem Interesse der Befragten und sind unabhängig von der tatsächlichen Nutzung der Geldanlagen. |
