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Weltbankenverband - Konferenz in Wien

veröffentlicht um 11.06.2010 12:40 von Money Info

Heute endet die dreitätige Konferenz des Weltbankenverbandes Institute of International Finance (IIF). Das IIF hat seinen Sitz in Washington und vertritt 400 Banken in mehr als 70 Staaten. Präsident des IFF ist Deutsche-Bank-Chef Josef Ackerman. Das Treffen behandelte unter anderem Themen, die die Finanzkrise und die Euro-Krise betrafen.

Treffen der internationalen einflussreichsten Banken

Seit Mittwoch kamen für dieses Treffen die wichtigsten Vorgesetzen der internationalen Großbanken wie der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Jean-Claude Trichet sowie die Ministerpräsidenten von Griechenland und Ungarn, Giorgos Papandreou und Viktor Orban in der Wiener Hofburg zusammen. Die österreichische Vertretung übernahmen die Chefs der Erste Group Andreas Treichl und der RZB Walter Rothensteiner.

Tagesabläufe der Konferenz

Die Konferenz wurde Mittwoch mit zwei Diskussionsveranstaltungen über das Thema Finanzkrise und ihre globale Bewältigung eröffnet. Am Donnerstag stand die Integration der europäischen Finanzmärkte und Europas Rolle in der Weltwirtschaft im Mittelpunkt. Am Abend leitete Bundespräsident Heinz Fischer das Gala-Dinner in der Spanischen Hofreitschule ein. Heute, am letzten Konferenztag, werden Modelle zur Reform und somit zur Regulierung der Finanzmärkte vorgestellt und zukünftige Systemrisiken eruiert, wobei Finanzminister Josef Pröll eine Rede an die Teilnehmer hält.

Pläne für die Zukunft

Die Vorschläge der österreichischen Regierung einer Transaktionssteuer wurden vom Weltbankenverband - wie erwartet - abgelehnt. Ebenso ist das IIF gegen eine sofortige Einführung des Basel III. Basel III steht für die Eigenkapitalvorschriften, die eine Erhöhung des Eigenkapitals der Banken vorschreibt. Doch diese Vorschrift würde im G3-Gebiet (US, Japan und Eurozone) im Jahr 2015 eine Verminderung des BIP um 3 Prozentpunkte bedeuten. Dies hätte zur Folge, dass 9,7 Millionen Jobs weniger benötigt werden. Trotz allem steht bereits fest, dass bis Ende 2010 der Basel-Entwurf umgesetzt werden muss. Bis Ende dieses Jahres können noch Vorschläge zur Änderungen angenommen werden.


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Quellen:

http://derstandard.at/1276043417841/Finanzkrise-Top-Banker-aus-aller-Welt-konferieren-in-Wien

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/572797/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/boerse/index.do


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