Anlageformen

sparen und anlegen

Wertpapiere

Ein Wertpapier ist eine Urkunde. Mit dieser Urkunde erhält man die schriftliche Bestätigung eines vorgegebenen Rechtes.
Welches Recht der Inhaber des Wertpapiers erhält, hängt ganz von der Art des Wertpapiers ab. Wertpapiere lassen sich nach vielen Kriterien in verschiedenen Arten unterteilen. Wenn nach der Art der Verzinsung unterschieden wird, ergeben sich zwei Gruppen:

a. Festverzinsliche Wertpapiere

Diese Wertpapiere werden mit einem festen Zinssatz verrechnet. Dazu gehören beispielsweise Anleihen oder Pfandbriefe.

b. Variabel verzinsliche Wertpapiere

Bei diesen sogenannten Dividendenpapieren bekommt der Inhaber variable Zinssätze, dh. die Renditen schwanken je nach der Situation des Marktes und des Unternehmens. Aktien und Fonds sind Dividendenpapiere.

Neben der Einteilung nach den Erträgen, die erzielt werden, gibt es noch die Aufteilung anhand der Art des Rechts. Hierbei werden wieder zwei Arten unterschieden:

1. Beteiligungspapiere

Einhergehend mit einem Beteiligungspapier (oder auch Mitgliedschaftspapier) ist das Eigentumsrecht. Darunter versteht man, dass der Inhaber dieses Wertpapiers direkt am Unternehmen beteiligt ist, egal in welcher Situation sich dieses Unternehmen befindet. Somit hat der Inhaber einerseits die Chance sein Vermögen zu vermehren, andererseits auch das Risiko es zu verlieren. Das bekannteste Beteiligungspapier ist die Aktie.

Der Aktienbesitzer erhält die Eigentümerschaft. Dh. wenn die Aktie verkauft wird und an den nächsten Käufer weitergegeben wird, wird auch das Recht, Miteigentümer des Unternehmens zu sein, weiter verkauft. Dies ist bei so genannten Inhaberpapieren möglich. Wenn es sich jedoch um ein Namenspapier (auch Rektapapier) handelt, wird der Name des Berechtigten angegeben. Daher muss bei einer Weitergabe die Aktie auf den neuen Besitzer umgeschrieben werden. Zum Beispiel bei einem Hypothekenbrief.

2. Forderungspapiere

Ein Forderungspapier verbrieft das Recht auf Kapitalrückzahlung und Verzinsung. Darunter versteht man, dass der Inhaber das Recht hat auf Zurückzahlung seines investierten Kapitals plus Zinsen. Dieses Recht wurde durch die Urkunde schriftlich bestätigt (verbrieft). Der Inhaber (Käufer) des Wertpapiers investiert in das Unternehmen des Gläubigers. Dieser bestimmte Geldbetrag wird dem Gläubiger auf einen festgelegten Zeitraum überlassen. Ein typisches Forderungspapier ist die Anleihe.


Auch Firmen sollten nachhaltig investieren

veröffentlicht am 20.01.2011 von Money Info

Verschiedene Anlageformen im Überblick

veröffentlicht am 13.05.2011 von Money Info

Währungskurs - kurze Einführung für Einsteiger

veröffentlicht um 29.07.2010 09:35 von Money Info   [ 10.03.2011 15:55 wurde aktualisiert. ]

Der Währungskurs bzw. auch Wechselkurs drückt den Wert einer Währung in Einheiten einer anderen Währung aus. Die Höhe des Preises dieser Währung bildet sich am Devisenmarkt, wo der Tausch von Devisenangebot und Devisennachfrage zum Devisenkurs gehandelt wird.

Es gibt beim Devisenhandel verschiedene Arten von Wechselkursen, doch gibt prinzipiell der nominale Wechselkurs das Verhältnis an, wie die eigene mit der Währung eines andern Landes getauscht werden kann.

Der nominale Wechselkurs kann in zwei unterschiedlichen Formen der Notierung angegeben werden:

1. Mengennotierung

Die Mengennotierung beschreibt den Preis einer Einheit der inländischen Währungen in Einheiten der ausländischen Währung. Das heißt, die Mengennotierung gibt vor, wie viele ausländische Geldeinheiten man für die inländische Währung bekommt. Beispiel: Dollar je Euro.

2. Preisnotierung

Die Preisnotierung hingegen definiert den Preis einer Einheit einer ausländischen Währung in Einheiten der inländischen Währung. Darunter versteht man, die Anzahl von ausländischen Geldeinheiten, die man für eine inländische Einheit erhält. Beispiel: Euro je Dollar.

Wechselkursänderungen

Der Wechselkurs passt sich immer nach dem Angebots- und Nachfrageverhältnis an, das sich nach den Markteilnehmern richtet. Marktakteure wie sowohl Großinvestoren (Zentralbanken, internationale Großbanken oder Unternehmen) als auch Kleinanleger beeinflussen dabei die Wechselkursänderungen.

Grundsätzlich gibt es diese Änderungen des Wechselkurses, da die Marktakteure Kaufen und Verkaufen. Wird zum Beispiel eine bestimmte Währung von den Marktteilnehmern gekauft, weil sie in ihr eine Aufwertung erwarten, dann steigt der Wert dieser Währung. Dementsprechend wertet die Währung ab, wenn das Investitionsinteresse der Markteilnehmer (ausländisch oder inländisch) nachlässt.

Um den aktuellen Währungskurs zu kennen, gibt es hilfreiche online Währungsrechner. Da sich die Kurswerte schnell bzw. ständig ändern können, ist es ein nützliches Tool, um stets auf dem Laufenden zu bleiben.

Mehr Schutz durch neues Verbraucherkreditgesetz

veröffentlicht um 17.06.2010 10:22 von Money Info   [ 17.06.2010 11:12 wurde aktualisiert. ]

Seit dem 11. Juni gibt es eine neue EU-Richtlinie im Kreditwesen, die von nun an den Kreditnehmer mehr Schutz und bessere Vergleichbarkeit gewähren soll.

EU-weiter Vergleich möglich

Die Aufnahme eines Kredites ist immer eine unbehagliche Situation. Die Entlastung für den Kunden ist dadurch sehr willkommen, da oft bei einer Kreditaufnahme Zinsen und Kosten nicht transparent genug dargelegt werden. Mit dem neuen Verbraucherkreditgesetz erhalten die Kunden mehr Informationen vor und beim Abschluss eines Kreditvertrages. Mithilfe eines zusammenfassenden Formulars, das EU-weit einheitlich gestaltet wurde, haben Kunden die Möglichkeit, die Konditionen der verschiedenen Kreditgeber genau zu vergleichen.

Zusätzlich müssen österreichische Kreditgeber in ihrer Werbung für Kreditverträge, Informationen über Zinsen und Kosten anhand eines aufklärenden Beispiels darlegen.

Rücktrittsrecht

Mit dem Verbraucherkreditgesetz einhergehend sind Änderungen bezüglich des Rücktrittsrechts vorgenommen worden. Der Kunde erhält nun mehr Rechte beim vorzeitigen Abschluss eines Kreditvertrages. Zum Beispiel kann der Kreditnehmer ohne Angabe von Gründen in den ersten 14 Tagen nach Abschluss des Vertrages zurücktreten. Ebenso hat er die Möglichkeit, bereits während der Vertragslaufzeit einen Tilgungsplan vom Kreditgeber anzufordern. In diesem müssen die Rückzahlungsraten, Zinsen und Kosten des Kredits enthalten sein.

Eine neue Pflicht des Kreditgebers hingegen ist, die Bonität des Kreditnehmers vor Vertragsabschluss zu überprüfen.

Guter Start für den Konsumentenschutz

Zu beachten ist, dass diese Gesetzesänderungen nur für neue Kreditgeschäfte in Kraft treten. Bereits bestehende Kreditverträge sind davon nicht betroffen.

Fest steht, laut Justizministerin Claudia Bandion-Orthner, dass das Verbraucherkreditgesetz weiter ausgearbeitet werden soll und dass diese neuen Regelungen noch nicht die komplette Transparenz und Klarheit im Kreditwesen schaffen. Bleibt abzuwarten, wie sich jetzt die neuen Richtlinien vorerst beweisen können.

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Quelle:

http://www.foonds.com/article/6704/das_neue_verbraucherkreditgesetz_bringt_umfangreiche_informationspflichten_fuer_kreditgeber


Goldfieber: das Edelmetall als Anlageform

veröffentlicht um 20.05.2010 10:03 von Money Info   [ 10.03.2011 16:01 wurde aktualisiert. ]

Gold als Anlageform
Die älteste Anlageform der Welt findet immer mehr Sparer, die auf diese Weise ihr hart verdientes Geld anlegen.

Gold, ein Edelmetall, das seit ca. 5000 Jahren heiß begehrt ist, nimmt wieder einen besonderen Platz in unserer Gesellschaft ein. Denn gerade heutzutage, wo die finanzielle und wirtschaftliche Lage fraglich ist, gewinnt Gold als Anlageform an Beliebtheit.

Krisensichere Anlage

Gold ist vor allem eine beständige Vermögensanlage und wird aus diesem Grund als Absicherung in Krisenzeiten gern verwendet. Ebenso wird es weltweit anerkannt und kann deshalb in jede beliebige Währung umgetauscht werden.

Goldkauf bei Wertpapieranlagenbank

Die österreichische Bank für Wertpapieranleger direktanlage.at bietet ihren Kunden den Kauf von Goldbarren an. Dabei wird der Goldkauf auf das Wertpapierdepot bei direktanlage.at eingebucht. Tatsächlich wird das Gold bei einer Schweizer Großbank als Sondervermögen verwahrt. Allerdings kann man auf Wunsch das Gold verkaufen oder bei Filialen aushändigen lassen.

Anleger haben die Auswahl, Gold in Feingewicht zwischen 50 und 1000 Gramm käuflich zu erwerben. Alle Goldbarren weisen ein Feingewicht von 999,9 Promille auf. Der Kauf oder Verkauf der Goldbarren kann dabei telefonisch, per Fax, im Internet oder in einen der Filialen erfolgen.

Mehr Informationen erfahren Sie unter direktanlage.at.

Tipps zum Wechsel des Wertpapierdepots

veröffentlicht um 08.04.2010 09:28 von B R   [ aktualisiert 11.02.2011 10:23 von Money Info ]

Anleger haben die Möglichkeit, ihre Wertpapiere von einer Bank auf eine andere zu übertragen. Die Gründe dafür können verschieden sein. Entweder sind die Kunden nicht mehr mit dem Service der Bank zufrieden oder die Verwaltungskosten der Wertpapiere steigen ins Unermessliche. Prinzipiell ist eine Übertragung des Wertpapierdepots auf eine neue Depotbank kein Hindernis, trotzdem sollten einige wichtige Punkte beachtet werden.

1. Wertpapiere komplett übertragen

Grundsätzlich können bei einem Wechsel nur ganze Beträge übertragen werden. Das heißt, dass die Beträge nach dem Komma bleiben auf der alten Bank zurück. Diese Rückstände können wiederum Kosten mit sich bringen. Die beste Lösung hierfür ist ein Verkauf der Anlage. Dabei kann es hilfreich sein, wenn die neue Bank einen Service oder eine Hilfe für eine Übertragung anbietet.

2. Direktbanken in Betracht ziehen

Es ist von Anleger zu Anleger verschieden, welche Art der Verwaltung der Wertpapiere bevorzugt wird. Auf jeden Fall bringt es mehr Vorteile für jene, die den Kontakt per Telefon oder Internet vorziehen, zu einer Direktbank zu wechseln. Denn die meisten Direktbanken bieten ein kostenloses Depot an. Die Eröffnung eines Depots bei einer Direktbank kann jedoch etwas langwieriger sein. Denn Direktbanken nutzen das Postident-Verfahren. Darunter versteht man die Identifikation von Personen bei der Kontoeröffnung, durch die Mitarbeiter der Post. Bei einer Filialbank hingegen muss nur ein Formular ausgefüllt werden.

3. "Wechselservice" nutzen

Die Onlinebanken Cortal Consors, ING-DiBa und DAB Bank bieten den Anlegern einen "Wechselservice" an. In diesem Fall werden die zurückgebliebenen Beträge der Nachkommastellen verkauft und der Erlös an den Wertpapierinhaber überwiesen. Zudem wird die Löschung des alten Depots beantragt. 

Im Allgemeinen kann solch ein Wechsel mehrere Wochen dauern und der Zugriff ist nur nach vollständiger Übertragung der Wertpapiere möglich.

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Quelle: www.boersennews.de

Expresskredite

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