Nachhaltigkeit entsteht erst durch das Zusammenwirken von Ökonomie, Ökologie und gesellschaftlicher Verantwortung. Nachhaltiges Wirtschaften nutzt natürliche Ressourcen möglichst effizient, belastet die Umwelt nur minimal und zeichnet sich zudem durch gesellschaftliche und politische Zukunftsorientierung mit dem Ziel erhöhter Gerechtigkeit aus. Mit Investitionen in nachhaltige Projekte helfen Unternehmen sich selbst und der Welt als ganzes. Der größte unmittelbare Vorteil von nachhaltigen Investitionen entsteht den jeweiligen Unternehmen, indem sie auf diese Weise ihr Image verbessern. Denn die Mehrzahl der Bevölkerung bekennt sich persönlich klar zu einer verantwortungsbewussten Wirtschaft, die auch an die nächste Generation und nicht nur an ihren kurzfristigen Gewinn denkt. Nachhaltigkeitsfonds nehmen in ihr Portfolio ausschließlich Werte auf, die hohen ökologischen und ethischen Standards gerecht werden. Zumindest ist dies der zugrunde liegende Anspruch, es sind auch Fälle bekannt geworden, in denen Nachhaltigkeitsfonds zum Beispiel Werte von Öl-Multis wie BP beinhalten, die sich eben nicht durch nachhaltiges Wirtschaften auszeichnen. Es gibt aber mittlerweile jede Menge Alternativen zu anonymen Groß-Fonds, die mit dem Versprechen einer hohen Rendite werben. Dabei geht es oftmals darum, bestimmte Rohstofflager und natürlich entstandene Ökosysteme vor der Ausbeutung zu bewahren. Das Treems-Projekt zum Beispiel ermöglicht es, ganz konkret Bäume in den für unser Klima immens wichtigen tropischen Regenwäldern zu schützen. Auf der UN-Klimakonferenz in Durban, die vor wenigen Tagen zu Ende ging, hat sich herauskristallisiert, dass sich insbesondere europäische und afrikanische Staaten dem nachhaltigen Wirtschaften bezüglich der zunehmenden Klimaveränderung verpflichtet fühlen. |
